Leipheim St. Veitskirche (Schmahl 1766/Schmid 1963)

Aktuell 2026: Wir haben wir die gesamten technischen Umbaumaßnahmen im Jahr 2025 abgeschlossen. Ab 2026 laufen die Intonationsarbeiten, sofern uns die kalten Temperaturen in der nicht heizbaren Umgebung einen zielgerichteten Arbeitsfortschritt ermöglichen.
Vorgeschichte: Die Orgel wurde 1766 von Schmahl erbaut. Vieles dieser Substanz ist heute noch
erhalten. Einen heftigen Eingriff erfuhr das Instrument erst mit einem Umbau 1963 durch Gerhard Schmid. Zwar
wurden Windladen und Pfeifenwerk übernommen, das kleine Gehäuse aber regelrecht bis zur Unerreichbarkeit
vieler Pfeifen vollgestellt.
Für die neue seitlichen Pedaltürme sägte man kurzerhand das barocke Gehäuse seitlich einfach in kleine Stücke. Wir haben für den komplexen Fall ein Konzept erarbeitet, wie man die gewachsene Geschichte weiter erhalten kann. Eine Rückführung auf den kleinen Ursprungszustand erschien in der großen Kirche nicht klug, daher werden wir Altes und Neues so entflechten, dass Stimmung, Klang und Technik eine bessere Einheit bilden.
Für die neue seitlichen Pedaltürme sägte man kurzerhand das barocke Gehäuse seitlich einfach in kleine Stücke. Wir haben für den komplexen Fall ein Konzept erarbeitet, wie man die gewachsene Geschichte weiter erhalten kann. Eine Rückführung auf den kleinen Ursprungszustand erschien in der großen Kirche nicht klug, daher werden wir Altes und Neues so entflechten, dass Stimmung, Klang und Technik eine bessere Einheit bilden.
Feckenhausen St. Martin

Aktuell restaurieren wir das einmanualige Instrument in Feckenhausen nahe Rottweil. Ein klanglich und handwerklich bemerkenswertes Kleinod des Orgelbaus. Im Jahre 1877 von Martin Braun aus Spaichingen mit Hingabe erstellt. Bis auf den Prospekt und kleinere Eingriffe hat die Orgel die Jahrhunderte überdauert. Wir widmen uns nun tiefgegend der maroden Windanlage und der gesamten Kegelladentechnik
Neuenbürg, Stadtkirche (E. Mühleisen 1971 II/29)

Die Orgel wurde 2024 einer Reinigung und technischen Überarbeitung unterzogen. Neben kleineren Umdisponierungen in den Manualen wurde das Pedal um einen Violon 16´+ 8´ erweitert. Ende Oktober 2024 konnten wir die Arbeiten abschließen und der Gemeinde eine wohlklingende Orgel
übergeben. Technisch nun im Bereich der Kleinspannungsanlage und Registerbetätigungen einschließlich einer neuen Setzeranlage auf einem neuen Stand.
Ein großes Augenmerk wurde im Verbessern zu leisen und spielfreudige Manualtrakturen gelegt. Vor einer Neuintonation war das gesamte Windsystem zu verbessern. Die Vielfalt und neue klangliche Kultur der Orgel hat in dem frisch renovierten Kirchenraum bei der Orgelabnahme einen großen Zuspruch erfahren.
Ein großes Augenmerk wurde im Verbessern zu leisen und spielfreudige Manualtrakturen gelegt. Vor einer Neuintonation war das gesamte Windsystem zu verbessern. Die Vielfalt und neue klangliche Kultur der Orgel hat in dem frisch renovierten Kirchenraum bei der Orgelabnahme einen großen Zuspruch erfahren.
Weinsberg, St. Josef (II/16)

Für die St. Josefskirche in Weinsberg durften wir ein neues Instrument bauen. Es beinhaltet u.a. ein Wechselschleifenkonzept in den Manualen. Das neue Instrument wurde zusammen mit einer umfassenden Kirchenrenovierung als Schlusspunkt in Dienst gestellt.
Die Einweihung erfolgte im Februar 2025.
Ludwigsburg Friedenskirche (E.F.Walcker 1903 44/III)

In Vorplanung. Ab 2028. Die große Walcker-Orgel in der Friedenskirche erfährt eine umfangreiche
Restaurierung. Im aktuellen Zustand kaum noch spielbar sind nun sämtliche Keilbälgchen erstmals als
geschlossene Maßnahme neu zu beziehen und sämtliche Windladen gründlich zu überarbeiten.
Die großen
Doppelfaltenbälge im Unterbau der Empore sind einschließlich aller Kanalziehharmonikas (flexible Anschlüsse) neu zu beziehen. Seit den 1960-Jahren elektrifiziert erhält die Orgel nun ihre pneumatische Anlage zurück.
Neben Kilometern an Bleirohr bauen wir dazu wieder einen neuen vollpneumatischen Spieltisch Standort 1903 vor der Orgel auf einem kleinen Podest. Aufgrund unserer großen Auslastung bleibt bis zum Beginn unserer Arbeiten Zeit. Sie wird dazu verwendet, um Lösungskonzepte für gravierende statische Probleme der Orgelplattform zu erarbeiten.
Link zum Verein Walcker Orgel Bewahren
Die großen
Doppelfaltenbälge im Unterbau der Empore sind einschließlich aller Kanalziehharmonikas (flexible Anschlüsse) neu zu beziehen. Seit den 1960-Jahren elektrifiziert erhält die Orgel nun ihre pneumatische Anlage zurück.
Neben Kilometern an Bleirohr bauen wir dazu wieder einen neuen vollpneumatischen Spieltisch Standort 1903 vor der Orgel auf einem kleinen Podest. Aufgrund unserer großen Auslastung bleibt bis zum Beginn unserer Arbeiten Zeit. Sie wird dazu verwendet, um Lösungskonzepte für gravierende statische Probleme der Orgelplattform zu erarbeiten.
Link zum Verein Walcker Orgel Bewahren
Balingen, kath. Heilig-Geist-Kirche (II/29)

Für die Heilig-Geist-Kirche in Balingen entstand ein neues Instrument auf zwei Manualen. Die klangliche Ausrichtung im frühromatischen Stil war nach Vorbildern Eberhard Friedrich Walckers gewünscht.
U.a. diente Hoffenheim als unmittelbare Vorlage bei Pfeifenbau, Mensuren und Grundlagen der musikalischen Prinzipien. Jedoch im Sinne eines moderen Neubaus unserer Zeit mit eigenständigen Lösungen auf die Raumsituation in Balingen angewandt.
Es sind Schleifladen und Kegelladen als kombiniertes System gebaut: In den Manualen stehen die großen Stimmen von 16´und 8´auf Kegelladen, ab 4´ Längen auf Schleifladen. Beide Windversorgungen spielen so ihre Vorteile zur Pfeife individuell aus. Das Pedalwerk steht ausschließlich auf mechanischen Kegelladen. Das zweite Manual beinhaltet ergänzend im Spieltisch eine Physharmonika 8´.
Sommer 2022: Die Orgel ist fertigestellt und konnte in Gottesdienst und Konzert ihre ersten neuen Klänge in den Raum bringen.
Es sind Schleifladen und Kegelladen als kombiniertes System gebaut: In den Manualen stehen die großen Stimmen von 16´und 8´auf Kegelladen, ab 4´ Längen auf Schleifladen. Beide Windversorgungen spielen so ihre Vorteile zur Pfeife individuell aus. Das Pedalwerk steht ausschließlich auf mechanischen Kegelladen. Das zweite Manual beinhaltet ergänzend im Spieltisch eine Physharmonika 8´.
Sommer 2022: Die Orgel ist fertigestellt und konnte in Gottesdienst und Konzert ihre ersten neuen Klänge in den Raum bringen.
Maikammer prot. Kirche (Steinmeyer II/14)

Für die schmucke protestantische Kirche in Maikammer konnten wir 2023 – 24 die Steinmeyerorgel wieder in den Zustand von 1913 zurückversetzen. Das vollpneumatische Instrument erhielt durch den Erbauer selbst ab 1955 gravierende technische und klangliche Veränderungen. Der Zahn der Zeit tat nun mit Verschleiß und Undichtigkeiten sein Übriges.
Die gesamte Pneumatik einschließlich der Taschenladen wurden vollständig restauriert. Die Windanlage erhielt wieder einen neu bezogenen großen Doppelfaltenbalg, dazu ein neuer Orgelmotor als Langsamläufer. Spieltisch und Bleirohre wurden von technischen Zubauten der 1955-Jahre befreit, wodurch die gesamte technische Struktur wieder deutlich zugänglicher und wartungsfreundlicher wurde.
Verlorene Register wurden nach Vorlagen Steinmeyer rekonstruiert, gekürzte Pfeifen wieder angelängt. Anschließend erfolgte vor Ort eine gesamte Neuintonation im Sinne 1913.
Die gesamte Pneumatik einschließlich der Taschenladen wurden vollständig restauriert. Die Windanlage erhielt wieder einen neu bezogenen großen Doppelfaltenbalg, dazu ein neuer Orgelmotor als Langsamläufer. Spieltisch und Bleirohre wurden von technischen Zubauten der 1955-Jahre befreit, wodurch die gesamte technische Struktur wieder deutlich zugänglicher und wartungsfreundlicher wurde.
Verlorene Register wurden nach Vorlagen Steinmeyer rekonstruiert, gekürzte Pfeifen wieder angelängt. Anschließend erfolgte vor Ort eine gesamte Neuintonation im Sinne 1913.
Mannheim Johanniskirche (Steinmeyer 1955-60 III/42)

Das Instrument von Steinmeyer ist ein geachtetes großes Nachkriegsinstrument im Spannungsfeld zwischen
tradierter Romantik und Aufbruch zu Idealen des Neobarocks, welches als rein mutig gestaltete Freipfeifenanlage
in den Nachkriegsjahren in Bauetappen von der Gemeinde angeschafft wurde.
Die Orgel ist unverändert
erhalten.
Unsere Aufgabe lag in einer technischen Sanierung und Restaurierung der technischen Anlage. Eine in den 1990-Jahren durchgeführte Maßnahme brachte Polypel und andere Materialien in das Instrument, was sich nun als technisch problematisch und nicht nachhaltig erwies. Taschen, Ventile und Bälge wurden nun vollständig in einem ersten Arbeitsabschnitt überarbeitet. Leider schiebt sich unerwartet eine umfassende Kirchensanierung dazwischen, so dass wir mit den nachfolgenden Arbeiten vor Ort voraussichtlich erst in zwei Jahren aufschließen können.
Die Orgel ist unverändert
erhalten.
Unsere Aufgabe lag in einer technischen Sanierung und Restaurierung der technischen Anlage. Eine in den 1990-Jahren durchgeführte Maßnahme brachte Polypel und andere Materialien in das Instrument, was sich nun als technisch problematisch und nicht nachhaltig erwies. Taschen, Ventile und Bälge wurden nun vollständig in einem ersten Arbeitsabschnitt überarbeitet. Leider schiebt sich unerwartet eine umfassende Kirchensanierung dazwischen, so dass wir mit den nachfolgenden Arbeiten vor Ort voraussichtlich erst in zwei Jahren aufschließen können.
Karlsruhe, kleine Kirche (II/22)

In Mitten der Karlsruher Altstadt, entlang der Kaiserstraße, steht die kleine Kirche. Für diesen Kirchenraum durften wir 2018- 19 einen Orgelneubau erstellen.
Die Orgel wurde auf einer kleinen Empore oberhalb der Kanzel aufgestellt. Das umgebende Plateau mit rund 10 Quadratmeter Fläche bildet gleichzeitig das Gehäuse. Für die Prospektfront wurde der Entwurf des Karlsruher Architekturbüro Klinkott ausgewählt. Dahinter entwickelten wir eine Orgel der Frühromanik in der Zeitspanne um 1840 – 60.
Das Werk wurde auf mechanischen Kegelladen konzipiert. Die Herausforderung bestand in einem begrenzten Platz, Technik, aber auch einen Durchgang hinter der Orgel zu realisieren. Die Orgel ist seitenspielig angelegt, der Spieltisch liegt rechts vom Prospekt. Auf der linken Seite stehen etwas zurückgesetzt die Pedalpfeifen. In Abstimmung auf das disziplinierte Platzangebot erfolgte die Pedalsteuerung pneumatisch. Unter dem Pedal liegt eine neue Treppe, von welcher aus man aus der Sakristei zur Empore gelangt. Mit ihrem offenen Klangbild und Besonderheiten der durchschlagenden Zungen besticht das kleine Werk mit großer Ausdruckskraft: große Klänge für die kleine Kirche mit einer beeindruckend feinen Akustik. Eine dynamische Orgel ohne Schweller, welche ihre eigene frühromantische Sprache aus den verschiedenen Pfeifencharakteren vielschichtig bei zwei Manualen entwickelt.
Mit einer dreitägigen Konzertreihe im März 2019 konnte die Orgel in den Vielklang der Karlsruher Kirchen – und Orgellandschaft ihren Einzug feiern.
Zur Webseite der kleinen Kirche, Orgelneubau
Das Werk wurde auf mechanischen Kegelladen konzipiert. Die Herausforderung bestand in einem begrenzten Platz, Technik, aber auch einen Durchgang hinter der Orgel zu realisieren. Die Orgel ist seitenspielig angelegt, der Spieltisch liegt rechts vom Prospekt. Auf der linken Seite stehen etwas zurückgesetzt die Pedalpfeifen. In Abstimmung auf das disziplinierte Platzangebot erfolgte die Pedalsteuerung pneumatisch. Unter dem Pedal liegt eine neue Treppe, von welcher aus man aus der Sakristei zur Empore gelangt. Mit ihrem offenen Klangbild und Besonderheiten der durchschlagenden Zungen besticht das kleine Werk mit großer Ausdruckskraft: große Klänge für die kleine Kirche mit einer beeindruckend feinen Akustik. Eine dynamische Orgel ohne Schweller, welche ihre eigene frühromantische Sprache aus den verschiedenen Pfeifencharakteren vielschichtig bei zwei Manualen entwickelt.
Mit einer dreitägigen Konzertreihe im März 2019 konnte die Orgel in den Vielklang der Karlsruher Kirchen – und Orgellandschaft ihren Einzug feiern.
Döffingen, St. Johannes (II/26)

Unser erster Neubau erfolgte 2005 in Döffingen in der kath. Kirche St. Johannes.
2 Manuale, 26 Register