Salzburg, Christuskirche II/26

Als aktuellen Neubau 2024 – 25 arbeiten wir an einem neuen Instrument für die Salzburger Christuskirche.

Im vorhandenen Steinmeyergehäuse entsteht ein Orgelneubau auf mechanischer Kegellade einschließlich Physharmonika. Die aus dem Jahr 1867 mit dem Bau errichtete Orgel erfuhr mehrere gravierende Umbauten, so dass eine grundlegende Lösung nun Gehäuse, einige erhaltene Originalpfeifen und zuletzt den Kirchenraum wieder zu einer Einheit zusammenführen werden.

Frühjahr 2025: Wesentliche Baugruppen wie Windladen und Gestelle sind fertig. Aktuell beginnen wir mit derVormontage und fertigen parallel die Bälge und Windkanäle. Unser Pfeifenmacher hat den Metallpfeifenbereich zur Restaurierung und Neuanfertigung abgeschlossen.



Frühjahr 2025: Wesentliche Baugruppen wie Windladen und Gestelle sind fertig. Aktuell beginnen wir mit derVormontage und fertigen parallel die Bälge und Windkanäle. Unser Pfeifenmacher hat den Metallpfeifenbereich zur Restaurierung und Neuanfertigung abgeschlossen.

Orgelneubau ev. Kirche Bobingen (II/18)

2017 konnten wir einen feinen Orgelneubau in der ev. Dreifaltigkeitskirche Bobingen (Nähe Augsburg) abschließen.
Nach langwierigen Beratungen rund um die optische Gestaltung der weitläufigen Anlage über die gesamte Empore konnte die Orgel im Oktober 2017 eingeweiht werden.
Die beiden seitlich sichtbaren Orgelteile stellen das Hauptwerk und Positiv. Die Gestaltung nimmt Bezug auf die Bauzeit der 1960-Jahre. 

Die beiden Manualseiten sind nach hinten mit Gitterwerken durchbrochen und schaffen bei Durchschreiten des Raumes durch Pfeifen und Streben eine lebendige Art Moiré-Effekt. Das prägende Fenster wird nun von den Orgelteilen eingerahmt, ist aber auch durch den Prospekt erkennbar. 
Das Pedal steht auf zwei unterschiedlichen Plätzen, hinter dem Hauptwerk verdeckt und wird rein elektrisch bedient. 
Der Spieltisch steht zentral mittig auf der Empore, die Manuale werden zu beiden Seiten rein mechanisch bedient.

Link zur Kirchengemeinde in Bobingen

Die beiden Manualseiten sind nach hinten mit Gitterwerken durchbrochen und schaffen bei Durchschreiten des Raumes durch Pfeifen und Streben eine lebendige Art Moiré-Effekt. Das prägende Fenster wird nun von den Orgelteilen eingerahmt, ist aber auch durch den Prospekt erkennbar. 
Das Pedal steht auf zwei unterschiedlichen Plätzen, hinter dem Hauptwerk verdeckt und wird rein elektrisch bedient. 
Der Spieltisch steht zentral mittig auf der Empore, die Manuale werden zu beiden Seiten rein mechanisch bedient.

Link zur Kirchengemeinde in Bobingen

Weinsberg, St. Josef (II/16)

Für die St. Josefskirche in Weinsberg durften wir ein neues Instrument bauen. Es beinhaltet u.a. ein Wechselschleifenkonzept in den Manualen. Das neue Instrument wurde zusammen mit einer umfassenden Kirchenrenovierung als Schlusspunkt in Dienst gestellt.

Die Einweihung erfolgte im Februar 2025.

Balingen, kath. Heilig-Geist-Kirche (II/29)

Für die Heilig-Geist-Kirche in Balingen entstand ein neues Instrument auf zwei Manualen. Die klangliche Ausrichtung im frühromatischen Stil war nach Vorbildern Eberhard Friedrich Walckers gewünscht.
U.a. diente Hoffenheim als unmittelbare Vorlage bei Pfeifenbau, Mensuren und Grundlagen der musikalischen Prinzipien. Jedoch im Sinne eines moderen Neubaus unserer Zeit mit eigenständigen Lösungen auf die Raumsituation in Balingen angewandt.

Es sind Schleifladen und Kegelladen als kombiniertes System gebaut: In den Manualen stehen die großen Stimmen von 16´und 8´auf Kegelladen, ab 4´ Längen auf Schleifladen. Beide Windversorgungen spielen so ihre Vorteile zur Pfeife individuell aus. Das Pedalwerk steht ausschließlich auf mechanischen Kegelladen. Das zweite Manual beinhaltet ergänzend im Spieltisch eine Physharmonika 8´.


Sommer 2022: Die Orgel ist fertigestellt und konnte in Gottesdienst und Konzert ihre ersten neuen Klänge in den Raum bringen.


Es sind Schleifladen und Kegelladen als kombiniertes System gebaut: In den Manualen stehen die großen Stimmen von 16´und 8´auf Kegelladen, ab 4´ Längen auf Schleifladen. Beide Windversorgungen spielen so ihre Vorteile zur Pfeife individuell aus. Das Pedalwerk steht ausschließlich auf mechanischen Kegelladen. Das zweite Manual beinhaltet ergänzend im Spieltisch eine Physharmonika 8´.

Sommer 2022: Die Orgel ist fertigestellt und konnte in Gottesdienst und Konzert ihre ersten neuen Klänge in den Raum bringen.

Karlsruhe, kleine Kirche (II/22)

In Mitten der Karlsruher Altstadt, entlang der Kaiserstraße, steht die kleine Kirche. Für diesen Kirchenraum durften wir 2018- 19 einen Orgelneubau erstellen.

Die Orgel wurde auf einer kleinen Empore oberhalb der Kanzel aufgestellt. Das umgebende Plateau mit rund 10 Quadratmeter Fläche bildet gleichzeitig das Gehäuse. Für die Prospektfront wurde der Entwurf des Karlsruher Architekturbüro Klinkott ausgewählt. Dahinter entwickelten wir eine Orgel der Frühromanik in der Zeitspanne um 1840 – 60.

Das Werk wurde auf mechanischen Kegelladen konzipiert. Die Herausforderung bestand in einem begrenzten Platz, Technik, aber auch einen Durchgang hinter der Orgel zu realisieren. Die Orgel ist seitenspielig angelegt, der Spieltisch liegt rechts vom Prospekt. Auf der linken Seite stehen etwas zurückgesetzt die Pedalpfeifen. In Abstimmung auf das disziplinierte Platzangebot erfolgte die Pedalsteuerung pneumatisch. Unter dem Pedal liegt eine neue Treppe, von welcher aus man aus der Sakristei zur Empore gelangt. Mit ihrem offenen Klangbild und Besonderheiten der durchschlagenden Zungen besticht das kleine Werk mit großer Ausdruckskraft: große Klänge für die kleine Kirche mit einer beeindruckend feinen Akustik. Eine dynamische Orgel ohne Schweller, welche ihre eigene frühromantische Sprache aus den verschiedenen Pfeifencharakteren vielschichtig bei zwei Manualen entwickelt. 


Mit einer dreitägigen Konzertreihe im März 2019 konnte die Orgel in den Vielklang der Karlsruher Kirchen – und Orgellandschaft ihren Einzug feiern.


Zur Webseite der kleinen Kirche, Orgelneubau


Das Werk wurde auf mechanischen Kegelladen konzipiert. Die Herausforderung bestand in einem begrenzten Platz, Technik, aber auch einen Durchgang hinter der Orgel zu realisieren. Die Orgel ist seitenspielig angelegt, der Spieltisch liegt rechts vom Prospekt. Auf der linken Seite stehen etwas zurückgesetzt die Pedalpfeifen. In Abstimmung auf das disziplinierte Platzangebot erfolgte die Pedalsteuerung pneumatisch. Unter dem Pedal liegt eine neue Treppe, von welcher aus man aus der Sakristei zur Empore gelangt. Mit ihrem offenen Klangbild und Besonderheiten der durchschlagenden Zungen besticht das kleine Werk mit großer Ausdruckskraft: große Klänge für die kleine Kirche mit einer beeindruckend feinen Akustik. Eine dynamische Orgel ohne Schweller, welche ihre eigene frühromantische Sprache aus den verschiedenen Pfeifencharakteren vielschichtig bei zwei Manualen entwickelt. 

Mit einer dreitägigen Konzertreihe im März 2019 konnte die Orgel in den Vielklang der Karlsruher Kirchen – und Orgellandschaft ihren Einzug feiern.

Zur Webseite der kleinen Kirche, Orgelneubau

Kempten, Basilika St. Lorenz II/18 (Marienorgel)

Neben der Neukonzeption der Hauptorgel wurden wir mit dem Bau einer neuen Marienorgel beauftragt.

Unterhalb der großen Kuppel sind zwei spiegelbildlich gestaltete Werke in Form von aufwändigen Gehäuse erhalten. Beide Orgeln wurden im Inneren mehrfach erneuert, es war keine historische Substanz aus den Bauzeiten in den Gehäuse vorhanden. Zuletzt zwangen (auch) massive statische Probleme der historischen Gehäuse einen Neubau anzugehen.

Orgelneubau Lutherische Stadtkirche Wien (III/37)

Orgelneubau in Wien, für 2017/18, Rekonzeption und Restaurierung nach F.Deutschmann
Im Juni 2018 wurde die neue Orgel der luth.Stadtkirche eingeweiht. Drei Manuale und Pedal im historischen Gehäuse von Friedrich Deutschmann begründen ein feines Klanggefüge: In erster Instanz ging es um eine Rekonzeption nach Deutschmann. 5 Register haben mehrfache Umbauten überstanden und begründeten die Mensurplanung.

Fellbach, ev. Lutherkirche (III/29)

Orgelneubau 2015/16

Für die Lutherkirche in Fellbach haben wir den Auftrag zum Bau einer neuen Orgel erhalten. Die neue Orgel ersetzte das vorhandene Instrument der 1970- Jahre, das historische Barockgehäuse von Weinmar wurde für den Neubau übernommen. Die klangliche Stilistik orientiert sich an den Wurzeln von Weinmar- eine typische Klanglichkeit des mittleren Neckarraumes.

error: Der Inhalt ist geschützt!