Das Werk wurde auf mechanischen Kegelladen konzipiert. Die Herausforderung bestand in einem begrenzten Platz, Technik, aber auch einen Durchgang hinter der Orgel zu realisieren. Die Orgel ist seitenspielig angelegt, der Spieltisch liegt rechts vom Prospekt. Auf der linken Seite stehen etwas zurückgesetzt die Pedalpfeifen. In Abstimmung auf das disziplinierte Platzangebot erfolgte die Pedalsteuerung pneumatisch. Unter dem Pedal liegt eine neue Treppe, von welcher aus man aus der Sakristei zur Empore gelangt. Mit ihrem offenen Klangbild und Besonderheiten der durchschlagenden Zungen besticht das kleine Werk mit großer Ausdruckskraft: große Klänge für die kleine Kirche mit einer beeindruckend feinen Akustik. Eine dynamische Orgel ohne Schweller, welche ihre eigene frühromantische Sprache aus den verschiedenen Pfeifencharakteren vielschichtig bei zwei Manualen entwickelt.
Mit einer dreitägigen Konzertreihe im März 2019 konnte die Orgel in den Vielklang der Karlsruher Kirchen – und Orgellandschaft ihren Einzug feiern.

















