Offenbar wollte man auch von Walcker mit diesem großen Instrument die Reputation am Orgelmarkt festigen. All dies hat heute zur der Entscheidung geführt, das Instrument weiter zu erhalten und gründlich zu renovieren.
Zwischen der Erbauung und jetziger Renovation gab es einige kleine Korrekturen in der Disposition. Wo sinnvoll und als gut erachtet, wurden diese Veränderungen beibehalten. Vorgenommene zu deutliche Winddruckerhöhungen wurden allerdings werkbezogen wieder rückgängig gemacht, die Orgel in Gänze gründlich nachintoniert. Wir haben uns dabei an die Grundideen von 1967 wieder eher angenähert, als der Orgel ein neues klangliches Gewand unserer Tage zu verpassen. Eine allgemeine Ausarbeitung ausgewogener Grundtonverhältnisse wurde dabei jedoch nicht außer Acht gelassen.
Die rein elektrisch gesteuerte Ton- und Registeranlage wurde beibehalten. Das vorhandene elektropneumatische Schleifenzugsystem wurde durch eine rein elektrische Betätigung ersetzt. Durch diesen Umbau gewann die Orgel im Inneren an Platz und Wartungsfreundlichkeit. Auch jene Windprobleme, welche für die doppelte Nutzung von Registerbetätung und Pfeifenwerk resultierten, sind nun behoben. Der Spieltisch wurde unter Verwendung des Gehäuses von 1967 erneuert. Dazu sämtliche Steuerungen in der elektrischen Orgelanlage. Zu Beginn des Jahres 2022 wurde die Orgel wieder eingeweiht.








