Oberndorf evang. Stadtkirche (Walcker 1916/Lenter 2026)

In Vorplanung. Ab 2026 werden wir uns mit dem Neubau der
Orgel in der Stadtkirche beschäftigen. Das Instrument von Walcker wurde auf
elektropneumatischen Taschenladen in zwei Kammern eingebaut. Der Entwurf für
die Stadtpfarrkirche Oberndorf am Neckarstammt von Martin Elsässer, welcher
auch die Orgelwerke in die gemauerten Bögen zwischen der großen Fensterfront
vorsah. Nach einem Kirchturmbrand wurde das Instrument stillgelegt und
mittlerweile entfernt. Die beiden Kammern sind derzeit verwaist. Vieles von dem
originalen Pfeifenmaterial hat sich dank glücklicher Umstände auf dem
Kirchenspeicher erhalten. Somit können wir unseren Neubau wieder mit einem
großen Teil an Walckerpfeifen bestücken. Die Anlage selbst wird als Neubau mit
Taschenladen realisiert. Ebenso ist der Neubau eines zusätzlichen Fernwerks als
Kunstharmonium in der Reminiszenz an Sigfrid Karg Elert (geboren in Oberndorf)
als Novum im Orgelbau in Planung. Link zur Kirchengemeinde mit Informationen
zur Orgel Nach einem Kirchturmbrand wurde das Instrument stillgelegt und
mittlerweile entfernt. Die beiden Kammern sind derzeit verwaist. Vieles von dem
originalen Pfeifenmaterial hat sich dank glücklicher Umstände auf dem
Kirchenspeicher erhalten. Somit können wir unseren Neubau wieder mit einem
großen Teil an Walckerpfeifen bestücken. Die Anlage selbst wird als Neubau mit
Taschenladen realisiert. Ebenso ist der Neubau eines zusätzlichen Fernwerks als
Kunstharmonium in der Reminiszenz an Sigfrid Karg Elert (geboren in Oberndorf)
als Novum im Orgelbau in Planung.
V. Mustel Kunstharmonium

Modell Nr. 2 (caisse forme carrée)
Baujahr ca. 1875
Karlsruhe, kleine Kirche (II/22)

In Mitten der Karlsruher Altstadt, entlang der Kaiserstraße, steht die kleine Kirche. Für diesen Kirchenraum durften wir 2018- 19 einen Orgelneubau erstellen.
Die Orgel wurde auf einer kleinen Empore oberhalb der Kanzel aufgestellt. Das umgebende Plateau mit rund 10 Quadratmeter Fläche bildet gleichzeitig das Gehäuse. Für die Prospektfront wurde der Entwurf des Karlsruher Architekturbüro Klinkott ausgewählt. Dahinter entwickelten wir eine Orgel der Frühromanik in der Zeitspanne um 1840 – 60.
Das Werk wurde auf mechanischen Kegelladen konzipiert. Die Herausforderung bestand in einem begrenzten Platz, Technik, aber auch einen Durchgang hinter der Orgel zu realisieren. Die Orgel ist seitenspielig angelegt, der Spieltisch liegt rechts vom Prospekt. Auf der linken Seite stehen etwas zurückgesetzt die Pedalpfeifen. In Abstimmung auf das disziplinierte Platzangebot erfolgte die Pedalsteuerung pneumatisch. Unter dem Pedal liegt eine neue Treppe, von welcher aus man aus der Sakristei zur Empore gelangt. Mit ihrem offenen Klangbild und Besonderheiten der durchschlagenden Zungen besticht das kleine Werk mit großer Ausdruckskraft: große Klänge für die kleine Kirche mit einer beeindruckend feinen Akustik. Eine dynamische Orgel ohne Schweller, welche ihre eigene frühromantische Sprache aus den verschiedenen Pfeifencharakteren vielschichtig bei zwei Manualen entwickelt.
Mit einer dreitägigen Konzertreihe im März 2019 konnte die Orgel in den Vielklang der Karlsruher Kirchen – und Orgellandschaft ihren Einzug feiern.
Zur Webseite der kleinen Kirche, Orgelneubau
Das Werk wurde auf mechanischen Kegelladen konzipiert. Die Herausforderung bestand in einem begrenzten Platz, Technik, aber auch einen Durchgang hinter der Orgel zu realisieren. Die Orgel ist seitenspielig angelegt, der Spieltisch liegt rechts vom Prospekt. Auf der linken Seite stehen etwas zurückgesetzt die Pedalpfeifen. In Abstimmung auf das disziplinierte Platzangebot erfolgte die Pedalsteuerung pneumatisch. Unter dem Pedal liegt eine neue Treppe, von welcher aus man aus der Sakristei zur Empore gelangt. Mit ihrem offenen Klangbild und Besonderheiten der durchschlagenden Zungen besticht das kleine Werk mit großer Ausdruckskraft: große Klänge für die kleine Kirche mit einer beeindruckend feinen Akustik. Eine dynamische Orgel ohne Schweller, welche ihre eigene frühromantische Sprache aus den verschiedenen Pfeifencharakteren vielschichtig bei zwei Manualen entwickelt.
Salzburg, Christuskirche II/26

Neubau aus dem Jahr 2025 – 26. Im erhaltenen Steinmeyergehäuse konnten wir einen Orgelneubau
auf mechanischer Kegellade realisieren. Die im Jahr 1867 von Steinmeyer ebenso auf Kegelladen errichtete Orgel erfuhr mehrere gravierende Umbauten. Zuletzt war die Lage nach unglücklichem Umbau aus dem Jahr 1979 auf Schleifladen zugunsten eines Neubaus eindeutig entschieden.
Oberderdingen, Laurentiuskirche (J.H.Schaefer 1855 II/19 )

Mai 2025: Neben der umfassenden Restaurierung von Holz- und Metallpfeifen haben wir die Windladen
überarbeitet.
Als nächsten Schritt können wir ab Ende Mai vor Ort den Zusammbau fortfahren.
Bereits ab 2021 war die dringend anstehende Restaurierung der frühromantischen Orgel von Johann Heinrich
Schäfer projektiert. Aufgrund baulicher Gegebenheiten am Kirchengebäude verschoben sich die Arbeiten nun bis
2025.
Die wertvolle Orgel ist nahezu unverändert erhalten. Leider erging ein großer Eingriff bei einer jüngeren
Überarbeitung am Pfeifenwerk. Viele Pfeifenenden wurden ungünstig angelängt und Stimmvorrichtungen
einfach entfernt worden. Das Ergebnis war ein sehr labiales Pfeifenwerk. Hier gilt es mit großem Augenmaß
und Sachverstand Substanz wieder herzustellen. Technisch werden Trakturen, Kegelladen und Spieltisch einer
größeren Bearbeitung zur Sicherung und Zuverlässigkeit unterzogen. Die Kastenbalganlage ist erhalten. Jene
werden wir sichern, wurmstichige große Teile ersetzen und wieder in Betrieb nehmen.
Die wertvolle Orgel ist nahezu unverändert erhalten. Leider erging ein großer Eingriff bei einer jüngeren
Überarbeitung am Pfeifenwerk. Viele Pfeifenenden wurden ungünstig angelängt bzw. sind Stimmvorrichtungen
einfach entfernt worden. Das Ergebnis war ein extrem labiales Pfeifenwerk. Hier gilt es mit großem Augenmaß
und Sachverstand Substanz wieder herzustellen. Technisch werden Trakturen, Kegelladen und Spieltisch einer
größeren Bearbeitung zur Sicherung und Zuverlässigkeit unterzogen. Die Kastenbalganlage ist erhalten. Jene
werden wir sichern, wurmstichige große Teile ersetzen und wieder in Betrieb nehmen.
Feckenhausen St. Martin (Martin Braun 1877)

Aktuell restaurieren wir das einmanualige Instrument in Feckenhausen nahe Rottweil. Ein klanglich und handwerklich bemerkenswertes Kleinod des Orgelbaus. Im Jahre 1877 von Martin Braun aus Spaichingen mit Hingabe erstellt. Bis auf den Prospekt und kleinere Eingriffe hat die Orgel mit mechanischer Kegellade die Jahrhunderte überdauert. Wir widmen uns tiefgegend der maroden Windanlage und der gesamten Kegelladentechnik.
Leipheim St. Veitskirche (Schmahl 1766/ Schmid 1963)

Aktuell 2026 haben wir die technischen Umbaumaßnahmen aus dem Jahr 2025 abgeschlossen. Derzeit laufen die Intonationsarbeiten, sofern uns die kalten Temperaturen in der nicht beheizbaren Umgebung einen zielgerichteten Arbeitsfortschritt ermöglichen.
Vorgeschichte: Die Orgel wurde 1766 von Schmahl erbaut. Vieles dieser Substanz ist heute noch
erhalten. Einen heftigen Eingriff erfuhr das Instrument erst 1963 mit einem Umbau durch Gerhard Schmid. Zwar
wurden Windladen und Pfeifenwerk übernommen, das kleine Gehäuse aber regelrecht bis zur Unerreichbarkeit mit Pfeifen vollgestellt.
Für die neue seitlichen Pedaltürme sägte man kurzerhand das barocke Gehäuse seitlich in kleine Stücke. Wir haben für den komplexen Fall ein Konzept erarbeitet, wie man die gewachsene Geschichte weiter erhalten kann. Eine Rückführung auf den kleinen Ursprungszustand erschien in der großen Kirche nicht klug. Daher entflechten und kombinieren wir Altes und Neues, so dass Stimmung, Klang und Technik eine bessere Einheit bilden.
Mannheim St. Sebastian (Voit 1875/Lenter 2026)

Die Orgel wurde Anfang 2026 zurückgebaut und ist mit den historischen Teilen in unsere Werkstatt gebracht worden. Aktuell arbeiten wir an der Rückfürhung der Windladen und der Rekonstruktion von Holzpfeifen.
Elmstein Kirchenharmonium mit Pedalanhang

Das Druckwindharmonium aus dem Hause Steinmeyer von 1906 in typisch deutscher Bauweise (im Kern aus Zulieferteilen der Firmen Trayser und später Silberhorn). Es verfügt über ein klassisches Vierspiel aus 8´ und 8´, 16´ und 4´. Zusätzlich kann beu Nutzung des Pedals der Wind per Handhebel generiert werden.
Blaustein ev. Kreuzkirche (E.F. Walcker 1931) II/19

Restaurierung der Walcker-Orgel. In Vorbereitung.