Karlsruhe, kleine Kirche (II/22)

In Mitten der Karlsruher Altstadt, entlang der Kaiserstraße, steht die kleine Kirche. Für diesen Kirchenraum durften wir 2018- 19 einen Orgelneubau erstellen.

Die Orgel wurde auf einer kleinen Empore oberhalb der Kanzel aufgestellt. Das umgebende Plateau mit rund 10 Quadratmeter Fläche bildet gleichzeitig das Gehäuse. Für die Prospektfront wurde der Entwurf des Karlsruher Architekturbüro Klinkott ausgewählt. Dahinter entwickelten wir eine Orgel der Frühromanik in der Zeitspanne um 1840 – 60.

Das Werk wurde auf mechanischen Kegelladen konzipiert. Die Herausforderung bestand in einem begrenzten Platz, Technik, aber auch einen Durchgang hinter der Orgel zu realisieren. Die Orgel ist seitenspielig angelegt, der Spieltisch liegt rechts vom Prospekt. Auf der linken Seite stehen etwas zurückgesetzt die Pedalpfeifen. In Abstimmung auf das disziplinierte Platzangebot erfolgte die Pedalsteuerung pneumatisch. Unter dem Pedal liegt eine neue Treppe, von welcher aus man aus der Sakristei zur Empore gelangt. Mit ihrem offenen Klangbild und Besonderheiten der durchschlagenden Zungen besticht das kleine Werk mit großer Ausdruckskraft: große Klänge für die kleine Kirche mit einer beeindruckend feinen Akustik. Eine dynamische Orgel ohne Schweller, welche ihre eigene frühromantische Sprache aus den verschiedenen Pfeifencharakteren vielschichtig bei zwei Manualen entwickelt. 

Mit einer dreitägigen Konzertreihe im März 2019 konnte die Orgel in den Vielklang der Karlsruher Kirchen – und Orgellandschaft ihren Einzug feiern.

Zur Webseite der kleinen Kirche, Orgelneubau

Das Werk wurde auf mechanischen Kegelladen konzipiert. Die Herausforderung bestand in einem begrenzten Platz, Technik, aber auch einen Durchgang hinter der Orgel zu realisieren. Die Orgel ist seitenspielig angelegt, der Spieltisch liegt rechts vom Prospekt. Auf der linken Seite stehen etwas zurückgesetzt die Pedalpfeifen. In Abstimmung auf das disziplinierte Platzangebot erfolgte die Pedalsteuerung pneumatisch. Unter dem Pedal liegt eine neue Treppe, von welcher aus man aus der Sakristei zur Empore gelangt. Mit ihrem offenen Klangbild und Besonderheiten der durchschlagenden Zungen besticht das kleine Werk mit großer Ausdruckskraft: große Klänge für die kleine Kirche mit einer beeindruckend feinen Akustik. Eine dynamische Orgel ohne Schweller, welche ihre eigene frühromantische Sprache aus den verschiedenen Pfeifencharakteren vielschichtig bei zwei Manualen entwickelt. 

Orgelneubau ev. Kirche Bobingen (II/18)

2017 konnten wir einen feinen Orgelneubau in der ev. Dreifaltigkeitskirche Bobingen (Nähe Augsburg) abschließen.
Nach langwierigen Beratungen rund um die optische Gestaltung der weitläufigen Anlage über die gesamte Empore konnte die Orgel im Oktober 2017 eingeweiht werden.
Die beiden seitlich sichtbaren Orgelteile stellen das Hauptwerk und Positiv. Die Gestaltung nimmt Bezug auf die Bauzeit der 1960-Jahre. 

Die beiden Manualseiten sind nach hinten mit Gitterwerken durchbrochen und schaffen bei Durchschreiten des Raumes durch Pfeifen und Streben eine lebendige Art Moiré-Effekt. Das prägende Fenster wird nun von den Orgelteilen eingerahmt, ist aber auch durch den Prospekt erkennbar. 
Das Pedal steht auf zwei unterschiedlichen Plätzen, hinter dem Hauptwerk verdeckt und wird rein elektrisch bedient. 
Der Spieltisch steht zentral mittig auf der Empore, die Manuale werden zu beiden Seiten rein mechanisch bedient.

Link zur Kirchengemeinde in Bobingen

Die beiden Manualseiten sind nach hinten mit Gitterwerken durchbrochen und schaffen bei Durchschreiten des Raumes durch Pfeifen und Streben eine lebendige Art Moiré-Effekt. Das prägende Fenster wird nun von den Orgelteilen eingerahmt, ist aber auch durch den Prospekt erkennbar. 
Das Pedal steht auf zwei unterschiedlichen Plätzen, hinter dem Hauptwerk verdeckt und wird rein elektrisch bedient. 
Der Spieltisch steht zentral mittig auf der Empore, die Manuale werden zu beiden Seiten rein mechanisch bedient.

Link zur Kirchengemeinde in Bobingen

Landesmuseum Stuttgart (Fruchtkasten)

Für das Landesmuseum in Stuttgart haben wir 2023 – 24 die Walcker-Salonorgel restauriert.

Das kompakte Instrument mit zwei Manualen und Pedal hat eine sehr bewegte Geschichte über einige Sammlungs- und Museumsstandorte erfahren. Am seinem jetzigen Standort inmitten der Instrumentensammlung im Stuttgarter Fruchtkasten blieb es zunächst ohne Windversorgung unspielbar.

Unsere Aufgabe war es, in enger Abstimmung mit dem Landesmuseum das Instrument mit seinen komplexen pneumatischen Einrichtungen wieder zum Erklingen zu bringen. Einschließlich der erhaltenen Abspielvorrichtungen einer Organola.

Unsere Aufgabe war es, in enger Abstimmung mit dem Landesmuseum das Instrument mit seinen komplexen pneumatischen Einrichtungen wieder zum Erklingen zu bringen. Einschließlich der erhaltenen Abspielvorrichtungen einer Organola.

Weinheim, Peterskirche (Walcker IV/62)

Die viermanualige Walcker-Orgel der Peterskirche wurde 2021 durch unsere Firma einer umfassenden Renovierung unterzogen. In der optischen harten Gestaltung sicher streitbar, für walcker’sche Verhältnisse Mitte der 1960-Jahre aber sehr solide gebaut. Ernst Rösler zeichnete als Orgelsachverständiger beim Bau sichtbare Einflussnahme auf die Disposition und den Pfeifenbau.

Offenbar wollte man auch von Walcker mit diesem großen Instrument die Reputation am Orgelmarkt festigen. All dies hat heute zur der Entscheidung geführt, das Instrument weiter zu erhalten und gründlich zu renovieren.


Zwischen der Erbauung und jetziger Renovation gab es einige kleine Korrekturen in der Disposition. Wo sinnvoll und als gut erachtet, wurden diese Veränderungen beibehalten. Vorgenommene zu deutliche Winddruckerhöhungen wurden allerdings werkbezogen wieder rückgängig gemacht, die Orgel in Gänze gründlich nachintoniert. Wir haben uns dabei an die Grundideen von 1967 wieder eher angenähert, als der Orgel ein neues klangliches Gewand unserer Tage zu verpassen. Eine allgemeine Ausarbeitung ausgewogener Grundtonverhältnisse wurde dabei jedoch nicht außer Acht gelassen. 


Die rein elektrisch gesteuerte Ton- und Registeranlage wurde beibehalten. Das vorhandene elektropneumatische Schleifenzugsystem wurde durch eine rein elektrische Betätigung ersetzt. Durch diesen Umbau gewann die Orgel im Inneren an Platz und Wartungsfreundlichkeit. Auch jene Windprobleme, welche für die doppelte Nutzung von Registerbetätung und Pfeifenwerk resultierten, sind nun behoben. Der Spieltisch wurde unter Verwendung des Gehäuses von 1967 erneuert. Dazu sämtliche Steuerungen in der elektrischen Orgelanlage. Zu Beginn des Jahres 2022 wurde die Orgel wieder eingeweiht.

Offenbar wollte man auch von Walcker mit diesem großen Instrument die Reputation am Orgelmarkt festigen. All dies hat heute zur der Entscheidung geführt, das Instrument weiter zu erhalten und gründlich zu renovieren.

Zwischen der Erbauung und jetziger Renovation gab es einige kleine Korrekturen in der Disposition. Wo sinnvoll und als gut erachtet, wurden diese Veränderungen beibehalten. Vorgenommene zu deutliche Winddruckerhöhungen wurden allerdings werkbezogen wieder rückgängig gemacht, die Orgel in Gänze gründlich nachintoniert. Wir haben uns dabei an die Grundideen von 1967 wieder eher angenähert, als der Orgel ein neues klangliches Gewand unserer Tage zu verpassen. Eine allgemeine Ausarbeitung ausgewogener Grundtonverhältnisse wurde dabei jedoch nicht außer Acht gelassen. 

Die rein elektrisch gesteuerte Ton- und Registeranlage wurde beibehalten. Das vorhandene elektropneumatische Schleifenzugsystem wurde durch eine rein elektrische Betätigung ersetzt. Durch diesen Umbau gewann die Orgel im Inneren an Platz und Wartungsfreundlichkeit. Auch jene Windprobleme, welche für die doppelte Nutzung von Registerbetätung und Pfeifenwerk resultierten, sind nun behoben. Der Spieltisch wurde unter Verwendung des Gehäuses von 1967 erneuert. Dazu sämtliche Steuerungen in der elektrischen Orgelanlage. Zu Beginn des Jahres 2022 wurde die Orgel wieder eingeweiht.

Weil im Schönbuch (Walcker/Lenter II/16)

Für die kath. Kirchengemeinde in Weil im Schönbuch führten wir Teilneubaudurch, unter Verwendung einer gebrauchten Walcker-Orgel. Anlass war (mit) die Neugestaltung des Kirchenraumes von 1962.

2 Manuale, 16 Register, ausgeführt im Jahr 2004

Neuenbürg, Stadtkirche (E. Mühleisen 1971 II/29)

Die Orgel wurde 2024 einer Reinigung und technischen Überarbeitung unterzogen. Neben kleineren Umdisponierungen in den Manualen wurde das Pedal um einen Violon 16´+ 8´ erweitert. Ende Oktober 2024 konnten wir die Arbeiten abschließen und der Gemeinde eine wohlklingende Orgel
übergeben. Technisch nun im Bereich der Kleinspannungsanlage und Registerbetätigungen einschließlich einer neuen Setzeranlage auf einem neuen Stand.

Ein großes Augenmerk wurde im Verbessern zu leisen und spielfreudige Manualtrakturen gelegt. Vor einer Neuintonation war das gesamte Windsystem zu verbessern. Die Vielfalt und neue klangliche Kultur der Orgel hat in dem frisch renovierten Kirchenraum bei der Orgelabnahme einen großen Zuspruch erfahren.



Ein großes Augenmerk wurde im Verbessern zu leisen und spielfreudige Manualtrakturen gelegt. Vor einer Neuintonation war das gesamte Windsystem zu verbessern. Die Vielfalt und neue klangliche Kultur der Orgel hat in dem frisch renovierten Kirchenraum bei der Orgelabnahme einen großen Zuspruch erfahren.

Weinsberg, St. Josef (II/16)

Für die St. Josefskirche in Weinsberg durften wir ein neues Instrument bauen. Es beinhaltet u.a. ein Wechselschleifenkonzept in den Manualen. Das neue Instrument wurde zusammen mit einer umfassenden Kirchenrenovierung als Schlusspunkt in Dienst gestellt.

Die Einweihung erfolgte im Februar 2025.