Salzburg, Christuskirche II/26

Als aktuellen Neubau 2024 – 25 arbeiten wir an einem neuen Instrument für die Salzburger Christuskirche.

Im vorhandenen Steinmeyergehäuse entsteht ein Orgelneubau auf mechanischer Kegellade einschließlich Physharmonika. Die aus dem Jahr 1867 mit dem Bau errichtete Orgel erfuhr mehrere gravierende Umbauten, so dass eine grundlegende Lösung nun Gehäuse, einige erhaltene Originalpfeifen und zuletzt den Kirchenraum wieder zu einer Einheit zusammenführen werden.

Frühjahr 2025: Wesentliche Baugruppen wie Windladen und Gestelle sind fertig. Aktuell beginnen wir mit derVormontage und fertigen parallel die Bälge und Windkanäle. Unser Pfeifenmacher hat den Metallpfeifenbereich zur Restaurierung und Neuanfertigung abgeschlossen.



Frühjahr 2025: Wesentliche Baugruppen wie Windladen und Gestelle sind fertig. Aktuell beginnen wir mit derVormontage und fertigen parallel die Bälge und Windkanäle. Unser Pfeifenmacher hat den Metallpfeifenbereich zur Restaurierung und Neuanfertigung abgeschlossen.

Leipheim St. Veitskirche (Schmahl 1766/Schmid 1963)

Aktuell 2026: Wir haben wir die gesamten technischen Umbaumaßnahmen im Jahr 2025 abgeschlossen. Ab 2026 laufen die Intonationsarbeiten, sofern uns die kalten Temperaturen in der nicht heizbaren Umgebung einen zielgerichteten Arbeitsfortschritt ermöglichen. 
Vorgeschichte: Die Orgel wurde 1766 von Schmahl erbaut. Vieles dieser Substanz ist heute noch
erhalten. Einen heftigen Eingriff erfuhr das Instrument erst mit einem Umbau 1963 durch Gerhard Schmid. Zwar
wurden Windladen und Pfeifenwerk übernommen, das kleine Gehäuse aber regelrecht bis zur Unerreichbarkeit
vieler Pfeifen vollgestellt.

Für die neue seitlichen Pedaltürme sägte man kurzerhand das barocke Gehäuse seitlich einfach in kleine Stücke. Wir haben für den komplexen Fall ein Konzept erarbeitet, wie man die gewachsene Geschichte weiter erhalten kann. Eine Rückführung auf den kleinen Ursprungszustand erschien in der großen Kirche nicht klug, daher werden wir Altes und Neues so entflechten, dass Stimmung, Klang und Technik eine bessere Einheit bilden.


Feckenhausen St. Martin

Aktuell restaurieren wir das einmanualige Instrument in Feckenhausen nahe Rottweil. Ein klanglich und handwerklich bemerkenswertes Kleinod des Orgelbaus. Im Jahre 1877 von Martin Braun aus Spaichingen mit Hingabe erstellt. Bis auf den Prospekt und kleinere Eingriffe hat die Orgel die Jahrhunderte überdauert. Wir widmen uns nun tiefgegend der maroden Windanlage und der gesamten Kegelladentechnik

Oberderdingen, Laurentiuskirche (J.H.Schaefer 1855 II/19 )

Mai 2025: Neben der umfassenden Restaurierung von Holz- und Metallpfeifen haben wir die Windladen
überarbeitet.
Als nächsten Schritt können wir ab Ende Mai vor Ort den Zusammbau fortfahren.
Bereits ab 2021 war die dringend anstehende Restaurierung der frühromantischen Orgel von Johann Heinrich
Schäfer projektiert. Aufgrund baulicher Gegebenheiten am Kirchengebäude verschoben sich die Arbeiten nun bis
2025.

Die wertvolle Orgel ist nahezu unverändert erhalten. Leider erging ein großer Eingriff bei einer jüngeren
Überarbeitung am Pfeifenwerk. Viele Pfeifenenden wurden ungünstig angelängt bzw. sind Stimmvorrichtungen
einfach entfernt worden. Das Ergebnis war ein extrem labiales Pfeifenwerk. Hier gilt es mit großem Augenmaß
und Sachverstand Substanz wieder herzustellen. Technisch werden Trakturen, Kegelladen und Spieltisch einer
größeren Bearbeitung zur Sicherung und Zuverlässigkeit unterzogen. Die Kastenbalganlage ist erhalten. Jene
werden wir sichern, wurmstichige große Teile ersetzen und wieder in Betrieb nehmen.


Die wertvolle Orgel ist nahezu unverändert erhalten. Leider erging ein großer Eingriff bei einer jüngeren
Überarbeitung am Pfeifenwerk. Viele Pfeifenenden wurden ungünstig angelängt bzw. sind Stimmvorrichtungen
einfach entfernt worden. Das Ergebnis war ein extrem labiales Pfeifenwerk. Hier gilt es mit großem Augenmaß
und Sachverstand Substanz wieder herzustellen. Technisch werden Trakturen, Kegelladen und Spieltisch einer
größeren Bearbeitung zur Sicherung und Zuverlässigkeit unterzogen. Die Kastenbalganlage ist erhalten. Jene
werden wir sichern, wurmstichige große Teile ersetzen und wieder in Betrieb nehmen.

Oberndorf evang. Stadtkirche (Walcker 1916/Lenter 2026)

In Vorplanung. Ab 2026 werden wir uns mit dem Neubau der Orgel in der Stadtkirche beschäftigen. Das
Instrument von Walcker wurde auf elektropneumatischen Taschenladen in zwei Kammern eingebaut. Der Entwurf
für die Stadtpfarrkirche Oberndorf am Neckarstammt von Martin Elsässer, welcher auch die Orgelwerke in die
gemauerten Bögen zwischen der großen Fensterfront vorsah.

Nach einem Kirchturmbrand wurde das Instrument stillgelegt und mittlerweile entfernt. Die beiden Kammern sind derzeit verwaist. Vieles von dem originalen Pfeifenmaterial hat sich dank glücklicher Umstände auf dem Kirchenspeicher erhalten. Somit können wir unseren Neubau wieder mit einem großen Teil an Walckerpfeifen bestücken. Die Anlage selbst wird als Neubau mit Taschenladen realisiert. Ebenso ist der Neubau eines zusätzlichen Fernwerks als Kunstharmonium in der Reminiszenz an Sigfrid KargElert (geboren in Oberndorf) als Novum im Orgelbau in Planung.


Link zur Kirchengemeinde mit Informationen zur Orgel



Nach einem Kirchturmbrand wurde das Instrument stillgelegt und mittlerweile entfernt. Die beiden Kammern sind derzeit verwaist. Vieles von dem originalen Pfeifenmaterial hat sich dank glücklicher Umstände auf dem Kirchenspeicher erhalten. Somit können wir unseren Neubau wieder mit einem großen Teil an Walckerpfeifen bestücken. Die Anlage selbst wird als Neubau mit Taschenladen realisiert. Ebenso ist der Neubau eines zusätzlichen Fernwerks als Kunstharmonium in der Reminiszenz an Sigfrid KargElert (geboren in Oberndorf) als Novum im Orgelbau in Planung.


Link zur Kirchengemeinde mit Informationen zur Orgel

Mannheim St. Sebastian (Voit 1875/Lenter 2026)

In Vorplanung. 2025 – 26 dürfen wir das zweimanualige Instrument auf mechanischer Kegellade neu bauen.
Aktuell ist die Orgel stark verändert erhalten. Eine elektrische Ausführung der Trakturen und der Zubau von zwei
Seitenflügeln für ein Zusatzwerk haben das von Voit solide durchgeplante Instrument ab den 1960-Jahren unvorteilhaft verändert.

Die Orgel ist derzeit aufgrund gravierender technischer Mängel nicht mehr spielbar. Umso mehr freuen wir uns über die Entscheidung, den Torso nicht weiter zu sanieren und zum Ursprung zurückzukehren. Für die älteste katholische Kirche im Herzen der Stadt Mannheim ein großer Gewinn.


Link zur Kirchengemeinde mit Informationen zur Orgel



Die Orgel ist derzeit aufgrund gravierender technischer Mängel nicht mehr spielbar. Umso mehr freuen wir uns über die Entscheidung, den Torso nicht weiter zu sanieren und zum Ursprung zurückzukehren. Für die älteste katholische Kirche im Herzen der Stadt Mannheim ein großer Gewinn.


Link zur Kirchengemeinde mit Informationen zur Orgel

Weinsberg, St. Josef (II/16)

Für die St. Josefskirche in Weinsberg durften wir ein neues Instrument bauen. Es beinhaltet u.a. ein Wechselschleifenkonzept in den Manualen. Das neue Instrument wurde zusammen mit einer umfassenden Kirchenrenovierung als Schlusspunkt in Dienst gestellt.

Die Einweihung erfolgte im Februar 2025.

Ludwigsburg Friedenskirche (E.F.Walcker 1903 44/III)

In Vorplanung. Ab 2028. Die große Walcker-Orgel in der Friedenskirche erfährt eine umfangreiche
Restaurierung. Im aktuellen Zustand kaum noch spielbar sind nun sämtliche Keilbälgchen erstmals als
geschlossene Maßnahme neu zu beziehen und sämtliche Windladen gründlich zu überarbeiten.

Die großen
Doppelfaltenbälge im Unterbau der Empore sind einschließlich aller Kanalziehharmonikas (flexible Anschlüsse) neu zu beziehen. Seit den 1960-Jahren elektrifiziert erhält die Orgel nun ihre pneumatische Anlage zurück.
Neben Kilometern an Bleirohr bauen wir dazu wieder einen neuen vollpneumatischen Spieltisch Standort 1903 vor der Orgel auf einem kleinen Podest. Aufgrund unserer großen Auslastung bleibt bis zum Beginn unserer Arbeiten Zeit. Sie wird dazu verwendet, um Lösungskonzepte für gravierende statische Probleme der Orgelplattform zu erarbeiten.


Link zum Verein Walcker Orgel Bewahren


Die großen
Doppelfaltenbälge im Unterbau der Empore sind einschließlich aller Kanalziehharmonikas (flexible Anschlüsse) neu zu beziehen. Seit den 1960-Jahren elektrifiziert erhält die Orgel nun ihre pneumatische Anlage zurück.
Neben Kilometern an Bleirohr bauen wir dazu wieder einen neuen vollpneumatischen Spieltisch Standort 1903 vor der Orgel auf einem kleinen Podest. Aufgrund unserer großen Auslastung bleibt bis zum Beginn unserer Arbeiten Zeit. Sie wird dazu verwendet, um Lösungskonzepte für gravierende statische Probleme der Orgelplattform zu erarbeiten.


Link zum Verein Walcker Orgel Bewahren

Mannheim Johanniskirche (Steinmeyer 1955-60 III/42)

Das Instrument von Steinmeyer ist ein geachtetes großes Nachkriegsinstrument im Spannungsfeld zwischen
tradierter Romantik und Aufbruch zu Idealen des Neobarocks, welches als rein mutig gestaltete Freipfeifenanlage
in den Nachkriegsjahren in Bauetappen von der Gemeinde angeschafft wurde.

Die Orgel ist unverändert
erhalten.
Unsere Aufgabe lag in einer technischen Sanierung und Restaurierung der technischen Anlage. Eine in den 1990-Jahren durchgeführte Maßnahme brachte Polypel und andere Materialien in das Instrument, was sich nun als technisch problematisch und nicht nachhaltig erwies. Taschen, Ventile und Bälge wurden nun vollständig in einem ersten Arbeitsabschnitt überarbeitet. Leider schiebt sich unerwartet eine umfassende Kirchensanierung dazwischen, so dass wir mit den nachfolgenden Arbeiten vor Ort voraussichtlich erst in zwei Jahren aufschließen können.



Die Orgel ist unverändert
erhalten.
Unsere Aufgabe lag in einer technischen Sanierung und Restaurierung der technischen Anlage. Eine in den 1990-Jahren durchgeführte Maßnahme brachte Polypel und andere Materialien in das Instrument, was sich nun als technisch problematisch und nicht nachhaltig erwies. Taschen, Ventile und Bälge wurden nun vollständig in einem ersten Arbeitsabschnitt überarbeitet. Leider schiebt sich unerwartet eine umfassende Kirchensanierung dazwischen, so dass wir mit den nachfolgenden Arbeiten vor Ort voraussichtlich erst in zwei Jahren aufschließen können.

Hamburg gr. Saal der Laeiszhalle (Walcker 1908 III/72)

Zusammen mit der Orgelbaufirma Klais aus Bonn bündeln wir unsere Kompetenzen in Sachen Rekonstruktion,
Pneumatik und Klang. 2024 – 26 werden wir die Konzertsaalorgel von 1908 als elektropneumatisches System
nach Walcker (Membran – bzw. bei Walcker auch als Fleckladen bezeichnet) vollständig hinter der original
erhaltenen Fassade rekonstruieren.

Zur Website der Elbphilharmonie


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