V. Mustel Kunstharmonium

Modell Nr. 2 (caisse forme carrée)
Baujahr ca. 1875
Elmstein Kirchenharmonium mit Pedalanhang

Das Druckwindharmonium aus dem Hause Steinmeyer von 1906 in typisch deutscher Bauweise (im Kern aus Zulieferteilen der Firmen Trayser und später Silberhorn). Es verfügt über ein klassisches Vierspiel aus 8´ und 8´, 16´ und 4´. Zusätzlich kann beu Nutzung des Pedals der Wind per Handhebel generiert werden.
Debain, Paris, 6-Spiel
Neubau eines Kunstharmoniums nach V. Mustel, Paris

Die Pariser Firma Mustel hat sich mit dem Kreieren des Kunstharmoniums einen weltweit anerkannten Ruf erarbeitet. Aus dem 1842 durch Alexandre-François Debain in Frankreich patentierten ‚Vierspiel‘ wuchs mit sinnreichen Ergänzungen des Druckwindsystem ein enorm flexibles Konzertinstrument der durchschlagenden Zungen heran.
V.Mustel, Paris, Kunstharmonium I

Modell Nr. 2 (caisse forme carrée, S.Nr. 519)
Baujahr ca. 1890
Das wahrscheinlich Beste, was die Firma in Laufe ihrer zahlreichen Bauserien jemals an ausgewogener Klangkultur produziert hat. Ein Instrument mit großen Ton und Volumen, je größer der Raum, umso besser kommen die Tragfähigkeit, gegenseitige Komunikation und Verschmelzung der einzelnen Spiele zur Geltung.
V.Mustel, Paris, II. Man. Kunst-harmonium (IV)

Modell Nr. 4 (caisse forme pupitre, S.Nr. – )
Baujahr ca. –
Ein sehr klangkräftiges Kunstharmonium auf zwei Manualen. Die Disposition zielt eher auf die Darstellung von Orgelliteratur, als Harmoniumliteratur ab.
Die sehr runden und zurückhaltenden Grundstimmen 16´+ 8´+ Sw 8´ finden sich auf dem ersten Manual.
Debain, 4-Spiel m. Pianoteil (harmonicorde)
Schiedmayer Kunstharmonium m. Celesta
V.Mustel, Paris, Kunstharmonium III
Kotykiewicz (Wien) Orgelharmonium III/P

Rares Hybridinstrument aus Druckwindharmonium und Pfeifenorgel, Restaurierung für Privatbesitz.
Das Instrument besteht aus einem nach Kotykiewicz standardisiertem großen zweimanualigen Druckwindharmonium, einen separatem Zungenstock für das Pedal und einer Orgelwindlade auf dem III. Manual