Balingen, kath. Heilig-Geist-Kirche (II/29)

Für die Heilig-Geist-Kirche in Balingen entstand ein neues Instrument auf zwei Manualen. Die klangliche Ausrichtung im frühromatischen Stil war nach Vorbildern Eberhard Friedrich Walckers gewünscht.
U.a. diente Hoffenheim als unmittelbare Vorlage bei Pfeifenbau, Mensuren und Grundlagen der musikalischen Prinzipien. Jedoch im Sinne eines moderen Neubaus unserer Zeit mit eigenständigen Lösungen auf die Raumsituation in Balingen angewandt.

Es sind Schleifladen und Kegelladen als kombiniertes System gebaut: In den Manualen stehen die großen Stimmen von 16´und 8´auf Kegelladen, ab 4´ Längen auf Schleifladen. Beide Windversorgungen spielen so ihre Vorteile zur Pfeife individuell aus. Das Pedalwerk steht ausschließlich auf mechanischen Kegelladen. Das zweite Manual beinhaltet ergänzend im Spieltisch eine Physharmonika 8´.


Sommer 2022: Die Orgel ist fertigestellt und konnte in Gottesdienst und Konzert ihre ersten neuen Klänge in den Raum bringen.


Es sind Schleifladen und Kegelladen als kombiniertes System gebaut: In den Manualen stehen die großen Stimmen von 16´und 8´auf Kegelladen, ab 4´ Längen auf Schleifladen. Beide Windversorgungen spielen so ihre Vorteile zur Pfeife individuell aus. Das Pedalwerk steht ausschließlich auf mechanischen Kegelladen. Das zweite Manual beinhaltet ergänzend im Spieltisch eine Physharmonika 8´.

Sommer 2022: Die Orgel ist fertigestellt und konnte in Gottesdienst und Konzert ihre ersten neuen Klänge in den Raum bringen.

Maikammer prot. Kirche (Steinmeyer II/14)

Für die schmucke protestantische Kirche in Maikammer konnten wir 2023 – 24 die Steinmeyerorgel wieder in den Zustand von 1913 zurückversetzen. Das vollpneumatische Instrument erhielt durch den Erbauer selbst ab 1955 gravierende technische und klangliche Veränderungen. Der Zahn der Zeit tat nun mit Verschleiß und Undichtigkeiten sein Übriges.

Die gesamte Pneumatik einschließlich der Taschenladen wurden vollständig restauriert. Die Windanlage erhielt wieder einen neu bezogenen großen Doppelfaltenbalg, dazu ein neuer Orgelmotor als Langsamläufer. Spieltisch und Bleirohre wurden von technischen Zubauten der 1955-Jahre befreit, wodurch die gesamte technische Struktur wieder deutlich zugänglicher und wartungsfreundlicher wurde. 
Verlorene Register wurden nach Vorlagen Steinmeyer rekonstruiert, gekürzte Pfeifen wieder angelängt. Anschließend erfolgte vor Ort eine gesamte Neuintonation im Sinne 1913.


Die gesamte Pneumatik einschließlich der Taschenladen wurden vollständig restauriert. Die Windanlage erhielt wieder einen neu bezogenen großen Doppelfaltenbalg, dazu ein neuer Orgelmotor als Langsamläufer. Spieltisch und Bleirohre wurden von technischen Zubauten der 1955-Jahre befreit, wodurch die gesamte technische Struktur wieder deutlich zugänglicher und wartungsfreundlicher wurde. 
Verlorene Register wurden nach Vorlagen Steinmeyer rekonstruiert, gekürzte Pfeifen wieder angelängt. Anschließend erfolgte vor Ort eine gesamte Neuintonation im Sinne 1913.

Mannheim Johanniskirche (Steinmeyer 1955-60 III/42)

Das Instrument von Steinmeyer ist ein geachtetes großes Nachkriegsinstrument im Spannungsfeld zwischen
tradierter Romantik und Aufbruch zu Idealen des Neobarocks, welches als rein mutig gestaltete Freipfeifenanlage
in den Nachkriegsjahren in Bauetappen von der Gemeinde angeschafft wurde.

Die Orgel ist unverändert
erhalten.
Unsere Aufgabe lag in einer technischen Sanierung und Restaurierung der technischen Anlage. Eine in den 1990-Jahren durchgeführte Maßnahme brachte Polypel und andere Materialien in das Instrument, was sich nun als technisch problematisch und nicht nachhaltig erwies. Taschen, Ventile und Bälge wurden nun vollständig in einem ersten Arbeitsabschnitt überarbeitet. Leider schiebt sich unerwartet eine umfassende Kirchensanierung dazwischen, so dass wir mit den nachfolgenden Arbeiten vor Ort voraussichtlich erst in zwei Jahren aufschließen können.



Die Orgel ist unverändert
erhalten.
Unsere Aufgabe lag in einer technischen Sanierung und Restaurierung der technischen Anlage. Eine in den 1990-Jahren durchgeführte Maßnahme brachte Polypel und andere Materialien in das Instrument, was sich nun als technisch problematisch und nicht nachhaltig erwies. Taschen, Ventile und Bälge wurden nun vollständig in einem ersten Arbeitsabschnitt überarbeitet. Leider schiebt sich unerwartet eine umfassende Kirchensanierung dazwischen, so dass wir mit den nachfolgenden Arbeiten vor Ort voraussichtlich erst in zwei Jahren aufschließen können.

Asperg evang. Michaelskirche (Walcker 1969 II/25)

Zum Abschluss einer größeren Kirchensanierung stand für uns ab Sommer 2024 die Überarbeitung der Orgel im
Chorraum der Michaelskirche an.
Walcker der 1970-Jahre wie aus dem Lehrbuch mit Locheisen, Kunststoff und einer beschränkten Zugänglichkeit.
Im Vorfeld haben wir über 10 Jahre Jahre das Pro und Kontra in alle denkbaren Richtungen begleitet.

Herausgekommen ist glücklicherweise der Erhalt mit einer gründlichen Sanierung. Die Orgel wurde etwas nach vorne versetzt, um Zugang zu gewinnen und klimatische Probleme zu lösen.

Im Inneren wurde das Instrument mit
neuen Schleifenzugsystemen ausgestattet. Das Entfallen des umfangreichen elektropneumatischen Systems von 1969 ermöglicht heute bessere Zugänge. und eine Durchlüftung. Parallel zu den Registersystemen wurden labile Wellenbretter und Aluminiumtrakturen durch neue Baugruppen in Stahl und Holzbauweisen ersetzt. Eine Setzeranlage arbeit nun anstatt eines kleinteiligen Register-Kombinationssystems. Die Orgel erfuhr bereits bei einer früheren Ausreinigung eine moderate Nachintonation. Daher waren lagen unsere Schwerpunkte nur gründlich ausgleichend. Nun in allen Bereichen fit für die Zukunft unter Erhalt der 1970-Walckerin.


Herausgekommen ist glücklicherweise der Erhalt mit einer gründlichen Sanierung. Die Orgel wurde etwas nach vorne versetzt, um Zugang zu gewinnen und klimatische Probleme zu lösen.

Im Inneren wurde das Instrument mit
neuen Schleifenzugsystemen ausgestattet. Das Entfallen des umfangreichen elektropneumatischen Systems von 1969 ermöglicht heute bessere Zugänge. und eine Durchlüftung. Parallel zu den Registersystemen wurden labile Wellenbretter und Aluminiumtrakturen durch neue Baugruppen in Stahl und Holzbauweisen ersetzt. Eine Setzeranlage arbeit nun anstatt eines kleinteiligen Register-Kombinationssystems. Die Orgel erfuhr bereits bei einer früheren Ausreinigung eine moderate Nachintonation. Daher waren lagen unsere Schwerpunkte nur gründlich ausgleichend. Nun in allen Bereichen fit für die Zukunft unter Erhalt der 1970-Walckerin.

HD-Handschuhsheim, Friedensk. (Walcker 1960 III/44)

Im Zuge einer Kirchenrenovierung und Neugestaltung wurde die dortige große Walcker-Orgel grundlegend bearbeitet. Die nicht ganz einfache Substanz aus den 1960-Jahren forderte unser Können und Erfahrung. Am 30. September 2012 konnte die Kirche wieder eingeweiht werden.

Die technische Anlage wurde zuverlässiger. Neue Schleifenzugmagneten, ein runderneuerter Spieltisch mit Setzeranlage machen den Umgang mit der Orgel nun einfacher und vielfältiger.


Die neue Kirchenraumgestaltung forderte eine neue Lösung für das Rückpositiv. Zusammen mit den Architekten haben wir unter Verwendung der vorhandenen Windlade ein neues Rückpositiv gestaltet. Es ist nun in die Treppenanlage integriert und somit näher an die Orgel gerückt.


Klanglich profitiert die große Orgel von den neuen Raumveränderungen: Sie ist präsenter im Kirchenraum. Entsprechend wurde die Intonation als letzte Maßnahme angepasst.


Die technische Anlage wurde zuverlässiger. Neue Schleifenzugmagneten, ein runderneuerter Spieltisch mit Setzeranlage machen den Umgang mit der Orgel nun einfacher und vielfältiger.


Die neue Kirchenraumgestaltung forderte eine neue Lösung für das Rückpositiv. Zusammen mit den Architekten haben wir unter Verwendung der vorhandenen Windlade ein neues Rückpositiv gestaltet. Es ist nun in die Treppenanlage integriert und somit näher an die Orgel gerückt.


Klanglich profitiert die große Orgel von den neuen Raumveränderungen: Sie ist präsenter im Kirchenraum. Entsprechend wurde die Intonation als letzte Maßnahme angepasst.

Mannheim, Christuskirche (Steinmeyer 1911 IV/96)

Von Ende 2016 bis Ende Oktober 2017 durften wir uns diese große Aufgabe zur vollständigen technischen Restaurierung aufgrund unserer eigenen Auslastung mit der Gienger Orgelmanufaktur Gebr. Link teilen.
Die Orgel hat den Lauf ihrer Zeit fast unbeschadet überstanden, trotzdem waren der ein oder andere Eingriff zu verzeichnen.

Kempten, Basilika St. Lorenz (Walcker/Zeilhuber III/63)

Umfassende Restaurierung und Neukonzeption der Walcker-Zeilhuber-Orgel.

2018 – 2020 durften wir uns der Restaurierung und Neukonzeption der großen Orgel der Basilika St. Lorenz widmen. Parallel zu unseren Arbeiten fanden umfassende Restaurierungen in und am Gebäude zusammen. Diese Abläufe galt es im zeitlichen Ablauf mit unserer Orgelbaustelle koordinieren.

Kempten, Basilika St. Lorenz II/18 (Marienorgel)

Neben der Neukonzeption der Hauptorgel wurden wir mit dem Bau einer neuen Marienorgel beauftragt.

Unterhalb der großen Kuppel sind zwei spiegelbildlich gestaltete Werke in Form von aufwändigen Gehäuse erhalten. Beide Orgeln wurden im Inneren mehrfach erneuert, es war keine historische Substanz aus den Bauzeiten in den Gehäuse vorhanden. Zuletzt zwangen (auch) massive statische Probleme der historischen Gehäuse einen Neubau anzugehen.

Orgelneubau Lutherische Stadtkirche Wien (III/37)

Orgelneubau in Wien, für 2017/18, Rekonzeption und Restaurierung nach F.Deutschmann
Im Juni 2018 wurde die neue Orgel der luth.Stadtkirche eingeweiht. Drei Manuale und Pedal im historischen Gehäuse von Friedrich Deutschmann begründen ein feines Klanggefüge: In erster Instanz ging es um eine Rekonzeption nach Deutschmann. 5 Register haben mehrfache Umbauten überstanden und begründeten die Mensurplanung.